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Herz-gesunde Mahlzeit in warmer Küche

Herz-Kreislauf-Schutz

Cholesterin senken — bevor das Herz zickt.

Statine (Atorvastatin, Simvastatin, Rosuvastatin) oder Ezetimib — bei erhöhten Werten und/oder hohem kardiovaskulären Risiko.

Bald wieder erhältlich
  • LDL-Wert erforderlich
  • Statine oder Ezetimib
  • Verlaufskontrolle empfohlen
  • Deutsche Ärzt:innen
  • Diskreter Versand
  • Vertraulich · DSGVO

Nicht jede Zahl braucht sofort ein Rezept

Wir schauen aufs Gesamtrisiko, nicht nur auf einen Wert.

Wie dringend ein erhöhter Wert behandelt werden sollte, hängt vom individuellen Risiko ab: Je mehr Risikofaktoren wie Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck oder eine bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankung hinzukommen, desto niedriger sollte der angestrebte LDL-Zielwert sein. Bei geringem Risiko lohnt es sich, Nutzen und Nebenwirkungen einer Statin-Therapie gemeinsam mit einem Arzt abzuwägen – bei hohem Risiko überwiegt der Nutzen meist deutlich.

LDL-Wert erforderlichStatine oder EzetimibVerlaufskontrolle empfohlen

Muskelschmerzen unter Statin?

Nicht einfach absetzen – erst abklären.

Muskelbeschwerden unter Statinen sind ein häufig berichtetes Thema, aber seltener tatsächlich durch das Medikament verursacht, als es sich anfühlt: Auch unter einem Scheinmedikament (Placebo) berichtet ein ähnlich großer Anteil der Menschen von Muskelschmerzen. Ein echter Muskelschaden ist mit rund 1 von 10.000 Behandelten sehr selten. Bei Beschwerden gilt: mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen statt eigenmächtig abzusetzen – oft hilft eine andere Einnahmezeit, der Wechsel auf ein anderes Statin oder die Kombination mit Ezetimib in niedrigerer Dosis.

LDL-Wert erforderlichStatine oder EzetimibVerlaufskontrolle empfohlen

Mögliche Anzeichen

Das können Hinweise sein.

  • In der Regel keine spürbaren Beschwerden – auffällige Werte zeigen sich fast immer nur im Bluttest
  • Bei stark erblich bedingten Formen (familiäre Hypercholesterinämie): sichtbare gelbliche Ablagerungen an Sehnen oder Augenlidern möglich

Wichtiger Hinweis

Cholesterin selbst schmerzt nicht – aber die Folgeerkrankungen können akut lebensbedrohlich sein. Bei plötzlichem Brustschmerz, Engegefühl, Luftnot oder Anzeichen eines Schlaganfalls (z. B. plötzliche Lähmung, Sprachstörung) sofort den Notruf 112 wählen statt online eine Anfrage zu stellen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Todesursache Nummer 1

Cholesterin ist einer der Hebel, die du wirklich beeinflussen kannst.

In Deutschland sterben jedes Jahr weit über 300.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – sie sind damit weiterhin die häufigste Todesursache im Land. Erhöhte Cholesterinwerte sind dabei keine Seltenheit: Schätzungen zufolge hat rund jeder zweite bis sechste von zehn Erwachsenen in Deutschland einen Cholesterinwert oberhalb des als günstig geltenden Bereichs, bei knapp jedem Fünften ist er sogar deutlich erhöht.

Statine gehören zu den am besten untersuchten Medikamenten der Kardiologie: Sie senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um rund 30 Prozent. Bei einem Ausgangsrisiko von beispielsweise 33 Prozent, einen Herzinfarkt zu erleiden, sinkt dieses Risiko unter Statin-Therapie auf etwa 23 Prozent. Nebenwirkungen wie Muskelschmerzen werden zwar häufig berichtet, lassen sich aber in kontrollierten Studien nur bei einem kleinen Teil tatsächlich auf das Medikament zurückführen – die meisten Menschen profitieren von der Behandlung, ohne relevante Nebenwirkungen zu erleben.

Häufig gefragt

Wenn du nur eine Frage hast — sie steht wahrscheinlich hier.

Ab welchem LDL-Wert wird behandelt?+

Es gibt keine einzelne Zahl, die für alle gilt. Als Anhaltspunkt: Ein LDL-Wert unter 100 mg/dl gilt als günstig, ab 190 mg/dl spricht man von einem stark erhöhten Wert. Wie niedrig dein individueller Zielwert sein sollte, hängt aber vor allem vom Gesamtrisiko ab – je mehr weitere Risikofaktoren (Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck, familiäre Vorbelastung) hinzukommen, desto niedriger sollte der angestrebte Wert sein.

Brauche ich für Cholesterinsenker ein Rezept?+

Ja. Statine, Ezetimib und die injizierbaren PCSK9-Hemmer sind in Deutschland durchgehend verschreibungspflichtig – eine frei verkäufliche Alternative mit vergleichbarer Wirkung gibt es nicht. Läuft bereits eine ärztlich eingestellte Therapie, reicht in der Regel ein Folgerezept; eine Ersteinstellung braucht eine ausführlichere Abklärung.

Kann ich meinen Cholesterinwert allein durch Ernährung senken?+

Eine Ernährungsumstellung – weniger gesättigte Fettsäuren, mehr ungesättigte Fette, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte – gehört neben Nichtrauchen und ausreichend Bewegung zu den empfohlenen Basismaßnahmen. Bei einer genetisch bedingten familiären Hypercholesterinämie reicht das allein aber in der Regel nicht aus, hier ist meist zusätzlich eine medikamentöse Behandlung nötig.

Ich habe Muskelschmerzen unter dem Statin — was tun?+

Nicht auf eigene Faust absetzen, sondern mit deiner Ärztin oder deinem Arzt besprechen. Häufig hilft schon eine andere Einnahmezeit, eine niedrigere Dosis oder der Wechsel auf ein anderes Statin (z. B. Pravastatin, Fluvastatin, Rosuvastatin oder Pitavastatin gelten als besser verträglich). Ein echter Muskelschaden mit stark erhöhten Muskelwerten im Blut ist mit rund 1 von 10.000 Behandelten sehr selten – tritt er auf, wird das Statin dauerhaft abgesetzt.

Was ist Ezetimib und wann wird es eingesetzt?+

Ezetimib hemmt die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm. Es wird eingesetzt, wenn ein Statin allein nicht ausreicht oder nicht vertragen wird – in Kombination mit einem Statin kann es den LDL-Wert um zusätzlich etwa 15 bis 20 Prozent senken.

Was sind PCSK9-Hemmer?+

PCSK9-Hemmer (z. B. Alirocumab, Evolocumab, Inclisiran) sind Spritzen, die selbst injiziert werden und den LDL-Wert um bis zu 60 Prozent senken können. Sie kommen zum Einsatz, wenn Statine plus Ezetimib nicht ausreichen oder nicht vertragen werden, meist bei sehr hohem Risiko oder familiärer Hypercholesterinämie. Die Einstellung erfolgt in kardiologischer Betreuung — das bieten wir über diese Online-Anfrage nicht an.

Wie lange muss ich Cholesterinsenker nehmen?+

In der Regel dauerhaft: Die schützende Wirkung von Statinen hält nur an, solange sie eingenommen werden. Auch nach dem 75. Lebensjahr wird die Behandlung meist fortgeführt, weil sie das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko weiterhin senkt; ein Neubeginn in diesem Alter wird individuell mit der Ärztin oder dem Arzt entschieden.

Ein Zahlenwert. Ein Gespräch. Ein klarer Plan.

Fragebogen, LDL-Wert, Rezept — für Herzgesundheit langfristig.

Bald wieder erhältlich